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Uelzen Schnellenmarktviertel: Erste Maßnahmen im Sommer

Schnellenmarktviertel: Erste Maßnahmen im Sommer

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Veranstaltung 24.1. 011Anlieger wollen sich engagieren

Das Interesse ist groß, an der Zukunft des Schnellenmarktviertels mit-zuarbeiten - dieses Fazit zieht die Stadt Uelzen aus der Veranstaltung für die Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibende des Schnellenmark-tviertels sowie interessierten Bürgern. Rund 60 Teilnehmer informierten sich am Dienstagabend im DRK-Mehrgenerationenzentrum über mögliche Konzepte, die den Schnellenmarkt als zukunftssicheren Standort positio-nieren sollen.


„Wir sind sehr zufrieden, dass so viele gekommen sind und sich auch an den Diskussionen beteiligt haben. Denn die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung des Schnellenmarktviertels ist eine starke Zu-sammenarbeit und ein gemeinsames Handeln von Stadt, Bewohnern, Ei-gentümern und Gewerbetreibenden des Viertels", sagt Michael Kopske, Projektverantwortlicher der Stadt Uelzen. Ein deutliches Zeichen habe die Stadt erhalten: 80 Prozent der Anwesenden hätten Interesse signalisiert, sich im Schnellenmarktviertel zu engagieren und Ideen in die Tat umzu-setzen.

Drei denkbare Profile zur Aufwertung und langfristigen Stärkung des Schnellenmarktviertels stehen derzeit in der Diskussion, zu denen die Teilnehmer an diesem Abend ihr Votum abgeben konnten. 36 Prozent sprachen sich für das Profil "Erlebniseinkauf rund um den Schnellenmarkt“ aus, 35 Prozent befürworteten das „Neue Wohnen im Schnellenmarktvier-tel“ und 29 Prozent stimmten für das „Gastronomie- und Kulturviertel“.
"Weil es keine eindeutigen Favoriten gibt, werden wir als Stadt zusammen mit der Initiativgruppe alle drei Profile weiter verfolgen und die dort entwi-ckelten Ideen in den jetzt aufzustellenden Maßnahmenplan einfließen las-sen", sagt Michael Kopske.

Bei den Besuchern sprudelten bereits während der Info-Veranstaltung Ideen für die Verschönerung des Viertels. Vorgeschlagen wurde bei-spielsweise Blumenkästen an den Häusern anzubringen, Kletterrosen an-zupflanzen, vorhandene Poller am Brunnen zu entfernen, Veranstaltungen ins Viertel zu bringen, den Bodenbelag zu optimieren, einen Förderverein zu gründen oder den Bereich stärker für den Tourismus zu öffnen.

Seit Herbst 2011 hat die Stadt Uelzen in enger Abstimmung mit einer Ini-tiativarbeitsgruppe, der vor allem Anlieger des Viertels angehören, Unter-suchungen und Befragungen durchführen lassen. Gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit wurden erste Ideen und Strategien erarbeitet, wie und wohin sich das Schnellenmarktviertel künftig entwickeln könnte. Diese Analysephase, die durch die Lübecker Firma CIMA begleitet wurde, ist nun beendet. Im nächsten Schritt werden konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Aufwertung und langfristigen Stärkung des Schnellenmarktviertels erarbeitet. So früh wie möglich, wahrscheinlich schon im Sommer, sollen erste Veränderungen sichtbar werden. "Insge-samt wird die Umgestaltung des Viertels sicherlich mehrere Jahre in Ans-pruch nehmen", erklärt Michael Kopske.

Die Stadt Uelzen beabsichtigt, den öffentlichen Raum im Schnellenmark-tviertel mit EU-Fördergeldern umzugestalten. „Darüber hinaus sollen wei-tere Förderprogramme einbezogen werden, um Vorhaben privater Haus-eigentümer zu unterstützen, da auch deren eigene Investitionen zum Ge-samtprojekt dazugehören", sagt Kopske. Hilfe für die Eigentümer bot auch Manfred Hahn vom Uelzener Verein „Haus und Grund“ an, der als unab-hängiger Interessenvertreter private Haus-, Wohnungs- und Grundeigen-tümer vertritt.


Fotos: Stadt Uelzen
1. Baudezernet Karsten Scheele-Krogull begrüßt die Teilnehmer;
2. Die Teilnehmer können ihr Votum zum Schnellenmarkt abgeben

 


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