Gospel - die Musik der Gospelsingers aus Oldenstadt
Was wir heute unter einem Gospelsong verstehen, ist ein Produkt verschiedener Einflüsse.
Afrikanische Rhythmen und Gesangstraditionen wie der „Call and Response“ verbanden sich mit Texten aus der Bibel, Jazzharmonien bereicherten die traditionellen Melodien. So entstand über Jahrhunderte der mitreißende „Black Gospel“. Die Kolonialherren im 17. Jahrhundert wollten ihren Sklaven die eigene Kultur nahe bringen und sie zivilisieren. Die Schwarzen wurden in so genannten „camp meetings“ zum christlichen Glauben bekehrt. Sie hatten wohl keine Wahl - also nahmen sie den Glauben ihrer Herren an. Vielleicht half dieser Glaube ihnen aber auch, ihr schweres Schicksal zu meistern, Mut und Hoffnung zu fassen. Auch von den Weißen wurden damals solche camp meetings besucht, man muss sich das wohl als große Evangelisationsveranstaltung vorstellen.
Im traditionellen Afrika fand das Musizieren grundsätzlich in der Gemeinschaft statt; die Trennung von Interpreten und Zuhörern war nicht bekannt. Musik und Tanz gehörten zusammen. Musik war eng mit allen Vorgängen im Leben der Gemeinschaft verwoben. Die ihnen angeborene Musikalität und das ausgeprägte Rhythmusgefühl brachten die Schwarzen nun mit in die Kirche. Ähnlich ihren improvisierten „field songs“, die sie während der Arbeit sangen, entwickelte sich aus so mancher Predigt ein Lied, das mündlich weitergegeben wurde. Diese „Negro Spirituals“ erzählten vorwiegend Geschichten aus dem alten Testament, den Weg des Volkes Israel aus der Sklaverei. Spirituals sind die Lieder, welche die Sklaven im Alltag sangen. Sie sind echte, folkloristische Gruppenschöpfungen, entstanden in freier Improvisation und mündlich überliefert.
Nachdem die Sklaverei in Amerika abgeschafft wurde, identifizierten sich die Schwarzen nicht mehr so sehr mit dem versklavten Volk Israels und sangen mehr über das Leben, den Tod und die Auferstehung ihres Herrn Jesus Christus. Und da „Gospel“ übersetzt „Evangelium“ oder „Frohe Botschaft (des christlichen Glaubens)“ heißt, spricht man heute nicht mehr vom „Negro Spiritual“, sondern vom „Gospel Song“.
Gospelsongs haben sich zusammen mit der weltlichen afroamerikanischen Musik (Jazz, Soul, Beat, Rock, Pop, Hip-Hop) weiterentwickelt und beeinflussen sich jeweils gegenseitig, so dass man heute von Gospel spricht, wenn geistliche Texte mit Stilen der Popularmusik vertont werden.
Gospels singen, das ist etwas für fröhliche Menschen. Sie klatschen, singen, tanzen voller Hingabe. Eine mitreißende Musik, die in den letzten Jahren in Deutschland immer mehr Anhänger gefunden hat. Derzeit gibt es rund 3.000 Gospelchöre in Deutschland. Das sind etwa 100.000 Sängerinnen und Sänger.
Wir sind der Gospelchor "GO up!". Das "G" steht für Gospelchor, das "O" für Oldenstadt, "up!" steht für den mitreißenden Schwung, der von unseren Gospelsongs ausgeht.


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Die nächsten Termine für Chorproben sind:
- Samstag, 12.11.2011, 13 - 18 Uhr,
- Samstag, 28.01.2012, 13 - 18 Uhr,
- Samstag, 18.02.2012, 13 - 18 Uhr,
- Samstag, 10.03.2012, 13 - 18 Uhr.
Zu unseren Chorproben treffen wir uns im Gemeindehaus Oldenstadt.
Am 1. Advent 2011 (Sonntag, 27.11.2011) haben wir im Rahmen des Oldenstädter Adventsmarktes von ca. 12:00 bis ca. 12:30 Uhr einen Auftritt im Langhaus im Historischen Zentrum in Oldenstadt. Wir singen weihnachtliche Gospelsongs.
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Lust auf Gospelmusik? |
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Dann komm zum Gospelchor „GO up!“ |
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Über eine Verstärkung unseres Chores würden wir uns sehr freuen. Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen, bei uns mitzumachen. |
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Gospelmusik ist eine sehr beliebte Form der Kirchenmusik und kommt auch in unserer Kirchengemeinde sehr gut an. Aus einem Wochenend-Gospelworkshop vor gut dreieinhalb Jahren ist unser Gospelchor „GO up!“ entstanden. Der „harte Kern“ besteht aus 25 Sängerinnen und Sängern. Unter Leitung des Kirchenmusikers Christof Struck aus Wrestedt treffen wir uns meistens einmal im Monat samstags von 13:00 bis 18:00 Uhr zur Chorprobe im Gemeindehaus in Oldenstadt. Daneben haben wir schon in einigen Gottesdiensten mitgewirkt. Wer Lust bekommen hat oder einfach neugierig ist, ob ihm das Singen im Gospelchor genauso viel Spaß macht wie uns, kann einfach dazukommen und es ausprobieren. Bei uns singen Jugendliche und Erwachsene, man sollte nur keine Angst vor der englischen Sprache haben. |
Kontakt:
Maren Körtke, Tel. 0581/71307
oder
Christof Struck, Tel. 05802/4715
Weitere interessante Info zum Thema Gospel im Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Gospel
http://de.wikipedia.org/wiki/White_Gospel
http://de.wikipedia.org/wiki/Negro_Spiritual



Gospel Chor Oldenstadt

